Nicolé
Ritter
Ihre Bürgermeisterin.
Für Mahlberg & Orschweier.
Bürgermeisterwahl
4. oktober 2026
Danke für Ihr Vertrauen
ich bleibe engagiert
Ein intensiver Wahlkampf und ein besonderer Wahlabend liegen hinter uns. Was bleibt, sind viele schöne Begegnungen, offene Gespräche und die Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben.
Von Herzen danke ich allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt und mich unterstützt haben. Für jede Stimme, jedes ermutigende Wort und jede helfende Hand bin ich dankbar.
Alexander Schröder gratuliere ich herzlich zur Wahl zum Bürgermeister von Mahlberg und Orschweier. Meine Umarmung und meine persönlichen Glückwünsche am Wahlabend kamen von Herzen. Ich freue mich für ihn und wünsche ihm einen guten Start in unserer Stadt, viele schöne Begegnungen und ein vertrauensvolles Miteinander mit den Menschen in Mahlberg und Orschweier.
Auch nach der Wahl haben mich viele liebe Nachrichten erreicht. Dafür danke ich von Herzen. Einige haben mir geschrieben: „Krone richten, Kopf hoch!“ Ich weiß, wie liebevoll das gemeint ist. Doch ich möchte sagen: Ich bin nicht enttäuscht. Ich muss keine Krone richten und meinen Kopf nicht erst wieder heben – ich habe ihn die ganze Zeit oben gehalten.
Ich bin immer ich geblieben und mir selbst treu geblieben. Ich habe mich mit meinen Überzeugungen, meinen Ideen und meinem Herzen eingebracht. Darauf bin ich stolz.
Für mich war es ein schöner und fairer Wahlkampf. Aus dieser Zeit nehme ich wertvolle Erfahrungen und viele Anregungen mit. Vieles, was ich vorgestellt habe, ist aus den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger entstanden. Sie haben mir erzählt, was sie bewegt und was sie sich für Mahlberg und Orschweier wünschen.
Diese Anliegen liegen mir weiterhin am Herzen. Ich möchte an den Ideen dranbleiben und mich dafür einsetzen, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam etwas zu bewegen.
Ich bin zuversichtlich, dass sich im Austausch mit Alexander Schröder einige dieser Anregungen aufgreifen und gemeinsam verwirklichen lassen. Dazu möchte ich gerne meinen Teil beitragen.
Danke, dass Sie ein Stück dieses Weges mit mir gegangen sind. Ich freue mich auf weitere Begegnungen, auf gemeinsame Ideen und auf das, was noch kommt.
Herzlichst Ihre Nicolé Ritter



Ein Netzwerk,
das verbindet und den Rücken stärkt
Es sind die Menschen und die persönlichen Begegnungen, die ein Netzwerk für mich so wertvoll machen. Gespräche, aus denen neue Gedanken entstehen. Vertrauen, das mit der Zeit wächst. Und das gute Gefühl, Menschen an seiner Seite zu wissen, die zuhören, mitdenken und den Rücken stärken.
Gerade in diesen politisch herausfordernden Zeiten bedeutet mir dieser Zusammenhalt viel. Besonders verbunden fühle ich mich unserem Südbezirk innerhalb der CDU Ortenau. Über die Gemeindegrenzen hinweg begegnen wir uns regelmäßig, teilen Erfahrungen und unterstützen einander. Da wächst über die gemeinsame Arbeit hinaus auch eine persönliche Verbundenheit.
Das durfte ich am Sonntag, dem 27. September, beim 80-jährigen Jubiläum der CDU Rust erleben. Ein schöner, feierlicher Nachmittag, an dem wir gemeinsam auf acht Jahrzehnte Engagement zurückblicken konnten. Hinter dieser Geschichte stehen Menschen, die ihrer Gemeinde viel Zeit, Kraft und Herz geschenkt haben. Die Musikkapelle Rust gab dem Festakt einen besonders schönen musikalischen Rahmen.
Mit dabei waren unter anderem Landrat Thorsten Erny, Bundestagsabgeordneter Johannes Rothenberger und Bürgermeister Dr. Kai-Achim Klare. Auch Marion Gentges und Dr. Yannick Bury sind immer wieder bei uns im Südbezirk zu Gast. Diese Begegnungen schaffen Raum für persönliche Gespräche und halten die Verbindung zwischen unseren Gemeinden und der Politik im Kreis, in Stuttgart und in Berlin lebendig.
Auch der gemeinsame Besuch beim Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg in Ringsheim mit den CDU-Ortsverbänden im Südbezirk gehört zu diesem Austausch. Zusammen Einblicke zu gewinnen, Fragen zu stellen und Neues zu erfahren, erweitert unseren Blick und bringt uns miteinander ins Gespräch.
Diese gewachsenen Verbindungen geben mir Rückhalt – ich nutze sie bereits in meinem Engagement. Auch bei meinem Einsatz für eine verlässliche Schülerbeförderung greife ich immer wieder auf persönliche Kontakte zurück. Ich spreche die Sorgen der Familien an, frage nach und bleibe mit den Verantwortlichen im Austausch. Gerade wenn mehrere Gemeinden oder Landkreise betroffen sind, helfen kurze Wege dabei, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Dieses Netzwerk bringe ich auch in meinen Einsatz für Mahlberg und Orschweier ein. Mir ist wichtig, dass die Anliegen unserer Stadt gehört werden und wir von den Erfahrungen anderer profitieren können. Dabei gehört für mich selbstverständlich dazu, über Parteigrenzen hinweg offen und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.
Von Herzen danke ich der CDU Rust für die Einladung und diesen schönen Nachmittag. Mein Dank gilt auch all den Menschen, die unser Netzwerk mit Leben füllen: die sich Zeit nehmen, ein offenes Ohr haben, Mut machen und mit ihrem Engagement unsere Gemeinschaft stärken.
Im Kreis verwurzelt. Mit Land und Bund verbunden.
Für Mahlberg und Orschweier engagiert.
Herzlichst Ihre Nicolé Ritter



Ein Tag voller Herzlichkeit mit dem VdK in Bad Säckingen
Am Mittwoch, 23. September 2026, durfte ich den VdK-Ortsverband Kippenheim-Mahlberg bei seinem Ausflug nach Bad Säckingen begleiten. Schon die gemeinsame Fahrt über den Notschrei war ein schöner Beginn. In Bad Säckingen haben wir die Stadt erkundet, zusammen gegessen, ein Eis geschleckt und vor allem viel miteinander gesprochen und gelacht.
Ich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt. Die Menschen, die ich an diesem Tag kennenlernen durfte, waren offen, herzlich und voller Geschichten. Aus einer freundlichen Einladung wurde für mich ein Tag, an den ich noch lange mit einem Lächeln denken werde.
In diesem Frühjahr haben sich die VdK-Ortsverbände Kippenheim und Mahlberg zusammengeschlossen. Bei unserem Ausflug konnte ich erleben, wie aus diesem gemeinsamen Weg eine herzliche Gemeinschaft wird. Die Menschen begegneten einander mit Offenheit, Interesse und Freude,.. ich habe mich vom ersten Moment an willkommen gefühlt.
Der VdK leistet eine Arbeit, die für viele Menschen von großer Bedeutung ist. Er setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und hilft bei Fragen rund um Rente, Pflege, Gesundheit und Behinderung. Gerade wenn das Leben schwierig wird, ist es wertvoll, jemanden zu haben, der zuhört, Orientierung gibt und dabei hilft, die richtige Unterstützung zu finden.
Was mich an diesem Ausflug besonders berührt hat, war das Miteinander. Die Ehrenamtlichen kümmern sich nicht nur um Termine und Organisation. Sie schenken ihre Zeit, halten Kontakt und bringen Menschen zusammen. Die Mitglieder füllen diese Gemeinschaft mit Leben: mit Gesprächen, Interesse füreinander, Humor und Herzlichkeit.
Genau das macht einen Verein für mich aus. Man gehört dazu. Man wird gesehen. Man kann gemeinsam etwas erleben und ist mit seinen Fragen und Sorgen nicht allein. Solche Orte der Begegnung sind kostbar – beim VdK und in all den anderen Vereinen, in denen Menschen füreinander da sind.
Von Herzen danke ich dem VdK-Ortsverband Kippenheim-Mahlberg für die Einladung und allen, die diesen Tag möglich gemacht haben. Danke für eure Offenheit, euer Lachen und die wunderbaren Gespräche. Es war mir eine Freude, dabei zu sein!
Wer diese Gemeinschaft kennenlernen und die wichtige Arbeit des VdK unterstützen möchte, kann sich beim Ortsverband über eine Mitgliedschaft informieren. Vereine leben von Menschen, die dabei sind und sich einbringen.
Herzlichst
Ihre Nicolé Ritter

Spielplatz Bromergasse:
Viel Potenzial für einen schönen Treffpunkt
Bei meinem Besuch auf dem Spielplatz in der Bromergasse kam ich mit Eltern ins Gespräch, während die Kinder spielten. Dabei erinnerten sie sich an ihre eigene Kindheit: Damals gab es hier noch eine große Rutsche. Es war schön, gemeinsam ein wenig in diesen Erinnerungen zu schwelgen und zu sehen, dass heute ihre Kinder auf demselben Platz spielen.
Wir schauten den Kindern zu, wie sie mit ihren Fahrrädern von den Wohnhäusern über den Spielplatz und die Wiese fuhren. Dann kam ein Kind zu uns herangerannt und meinte, wie toll es wäre, sich hier an eine Seilbahn zu hängen und loszusausen. Auch die Idee eines kleinen Fahrradparcours kam auf. Beim Zuschauen konnte ich mir gut vorstellen, wie viel Freude ihnen das machen würde.
Tatsächlich: Hier steckt viel Potenzial. Der große Birnenbaum spendet wunderbar Schatten. Darunter steht eine einzelne Bank. Ich könnte mir dort gut einen Tisch und weitere Sitzgelegenheiten vorstellen – für eine kleine Pause, ein mitgebrachtes Vesper oder ein gemütliches Gespräch, während die Kinder spielen.
Der Spielplatz ist in die Jahre gekommen, einiges müsste erneuert werden. Aber es muss vielleicht gar nicht gleich eine komplette Neugestaltung sein. Schon passende Netze für die Fußballtore, ein schöner Sitzbereich oder eine Tischtennisplatte könnten den Platz aufwerten und für unterschiedliche Altersgruppen interessant machen.
Auch ein Wasserspiel wäre eine schöne Idee. Wasser fließen lassen, planschen, ausprobieren, dafür gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. Gerade wenn wir wieder so heiße Sommer erleben wie in diesem Jahr, könnte ein solcher Bereich den Kindern viel Freude und eine willkommene Abkühlung bringen.
Natürlich kosten neue Spielgeräte viel Geld und müssen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen. Welche Ideen auf diesem Gelände möglich sind, müsste zunächst geprüft werden, auch mit Blick auf die Grundstücksverhältnisse. Doch ich finde: Es lohnt sich, die Wünsche aufzugreifen und nach Lösungen zu suchen. Vielleicht könnten auch örtliche Unternehmen oder Förderer einzelne Verbesserungen unterstützen.
Die Kinder spielen hier bereits mit Freude. Darauf können wir aufbauen und den Platz noch schöner und abwechslungsreicher gestalten. Mir ist wichtig, Kinder und Familien dabei einzubeziehen. Ihre Erinnerungen, Wünsche und Ideen sind ein wertvoller Ausgangspunkt.
Der Platz hat Potenzial. Lasst uns gemeinsam etwas daraus machen!
Herzlichst Ihre Nicolé Ritter




Wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken:
Mit Herz und Verantwortung für Mahlberg und Orschweier
Wie ich die ersten Monate im Amt gestalten werde
Darüber mache ich mir schon heute Gedanken. Ein Satz von Birgit Mertens hat mich besonders angesprochen:
„Ein Wahlergebnis macht noch lange keine Politik.“
Dieser Gedanke bleibt bei mir. Denn mit einer gewonnenen Wahl beginnt die Verantwortung. Wenn Sie mich zu Ihrer Bürgermeisterin wählen, werde ich Ihrem Vertrauen durch meine tägliche Arbeit gerecht werden – mit Herz, Demut und der Bereitschaft, zuzuhören und dazuzulernen.
Bürgermeisterin zu sein bedeutet für mich, eine Verantwortung zu übernehmen, die mir am Herzen liegt. Hinter diesem Amt stehen Menschen mit ihren Anliegen, Hoffnungen und ihrem Vertrauen. Man muss es wirklich wollen, es mit Leben füllen und auch dann Verantwortung tragen, wenn es schwierig wird. Der Titel allein bewirkt noch nichts. Entscheidend ist, was man jeden Tag für die Menschen daraus macht.
Wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken, werde ich meine Erfahrung, meine Kraft und mein Engagement für Mahlberg und Orschweier einbringen.
Was ich dafür mitbringe
Viele von Ihnen kennen mich aus dem Förderkreis Oberrheinisches Tabakmuseum, der Feuerwehr oder der Elternbeiratsarbeit. Dieses Engagement hat mich geprägt: Gute Ideen brauchen Menschen, die gemeinsam anpacken. Es braucht Organisation, klare Entscheidungen und jemanden, der dranbleibt.
Als Kauffrau, mit meiner Qualifikation als Immobilienverwalterin IHK und meiner heutigen Arbeit in der Organisation bringe ich unterschiedliche Erfahrungen mit. Wirtschaftliches Denken, sorgfältige Planung und die Zusammenarbeit mit Menschen gehören dazu. Diese Erfahrungen werde ich nutzen, um Bewährtes verlässlich weiterzuführen und gemeinsam mit Ihnen, dem Gemeinderat und der Verwaltung unsere Zukunft zu gestalten.
Beim Tabakmuseum erlebe ich, wie viel entstehen kann, wenn Menschen ihre Ideen, ihre Zeit und ihre Kraft einbringen. Wir packen gemeinsam an und jede und jeder bringt sich dort ein, wo die eigenen Stärken und Interessen liegen. Ich bin selbst mittendrin. Dieses Miteinander und die Wertschätzung für das Engagement jedes Einzelnen sind mir wichtig.
Aus der Feuerwehr weiß ich, wie wichtig Vertrauen, Teamarbeit und klare Zuständigkeiten sind. Man muss sich aufeinander verlassen können. Als Elternbeiratsvorsitzende nehme ich Anliegen auf, vermittle und suche gemeinsam mit Eltern, Schule und den zuständigen Stellen nach Lösungen.
Dranbleiben und verlässliche Lösungen finden
Besonders bei der Schülerbeförderung habe ich erfahren, wie viel Geduld und Hartnäckigkeit es manchmal braucht. Seit rund drei Jahren suche ich als Elternbeiratsvorsitzende Gespräche, bringe Verantwortliche zusammen und bleibe gemeinsam mit anderen engagierten Eltern an diesem Thema dran. Dieser Einsatz läuft bereits – weil Kinder und Familien einen verlässlichen Alltag brauchen.
Dass etwas seit Jahrzehnten so gehandhabt wird, darf kein Grund sein, es nicht zu hinterfragen. Bedürfnisse und Lebensbedingungen verändern sich. Deshalb müssen wir bestehende Wege überprüfen und Lösungen finden, die zur heutigen Zeit passen und auf die sich Familien langfristig verlassen können.
Dabei gehört für mich der Bahnhof Orschweier ausdrücklich dazu. Schülerbeförderung, Busverbindungen und Bahnanschlüsse müssen zusammen gedacht werden. Der Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt für Schülerinnen und Schüler, Familien und Berufstätige. Passende Anschlüsse, sichere Wege und ein gut erreichbarer Bahnhof sind wichtige Bestandteile einer verlässlichen Mobilität.
An unsere bisherigen Gespräche und die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen werde ich anknüpfen. Als Bürgermeisterin werde ich diesen Einsatz weiterführen und die Möglichkeiten des Amtes nutzen, um gemeinsam mit den Verantwortlichen tragfähige Lösungen voranzubringen.
So werde ich arbeiten: zuhören, Menschen verbinden, Entscheidungen sorgfältig vorbereiten und die Umsetzung begleiten. Niemand muss alles allein können. Gute Führung bedeutet für mich, die Erfahrung anderer einzubeziehen, gemeinsam anzupacken und Verantwortung zu übernehmen.
Was mir für die ersten Monate wichtig ist
Mein erster Arbeitstag wird mit Begegnungen und Gesprächen beginnen. Ich werde die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus kennenlernen und erfahren, was gut läuft, welche Vorhaben bereits auf dem Weg sind und wo Unterstützung oder Entscheidungen gebraucht werden. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist für mich die Grundlage.
In den ersten 100 Tagen werde ich mich gründlich einarbeiten, einen Überblick über Finanzen und laufende Projekte gewinnen und mit Verwaltung, Gemeinderat sowie Ihnen die wichtigsten Aufgaben besprechen. Was hat sich bewährt? Wo wünschen Sie sich Veränderungen? Dringende Aufgaben werde ich selbstverständlich schon in dieser Zeit angehen.
Nach 200 Tagen ist mein Ziel, gemeinsam Prioritäten festgelegt und erste Schritte auf den Weg gebracht zu haben. Welche Ideen lassen sich zeitnah umsetzen? Welche brauchen mehr Vorbereitung, Fördermittel oder weitere Partner? Von Anfang an werde ich meine Erfahrungen aus Beruf und Ehrenamt sowie meine Kontakte einbringen und mit dem Wissen der Menschen vor Ort verbinden. Gemeinsam können wir Wege finden, um Ideen in die Tat umzusetzen.
Nach 300 Tagen beziehungsweise nach dem ersten Jahr werde ich mit Ihnen ein ehrliches Fazit ziehen: Was haben wir erreicht? Was hat sich bewährt? Wo müssen wir etwas verbessern, Abläufe optimieren oder noch feinjustieren? Ihre Rückmeldungen gehören für mich ausdrücklich dazu.
Gemeinsam Ideen weiterentwickeln
Viele meiner Ideen sind aus Gesprächen mit Ihnen entstanden – aus Ihren Wünschen für Mahlberg und Orschweier.
Ein Beispiel ist die Idee für den Lindenplatz: ein gemütlicher Treffpunkt mit einer Boulefläche, Sitzgelegenheiten und Schatten. Ein Ort, an dem man sich begegnet, miteinander ins Gespräch kommt und gerne ein wenig bleibt.
Auch die Wünsche zur Gestaltung und Weiterentwicklung des Friedhofs werde ich aufnehmen. Gerade bei einem Ort der Erinnerung und des Abschieds braucht es ein offenes Ohr, einen behutsamen Austausch und Respekt vor unterschiedlichen Bedürfnissen.
Dazu kommen meine eigenen Vorstellungen und Anregungen, die ich andernorts kennengelernt habe. Diese Möglichkeiten werde ich gemeinsam mit Ihnen weiterdenken und mit dem Gemeinderat und der Verwaltung prüfen.
Mir ist wichtig, keine großen Versprechen zu machen, deren Umsetzung ich heute noch nicht beurteilen kann. Diese Ideen sind Möglichkeiten, die wir sorgfältig prüfen müssen. Was ist machbar? Was können wir finanzieren? Welche Unterstützung lässt sich gewinnen? Daraus können wir gemeinsam nächste Schritte entwickeln.
Ihr Vertrauen möchte ich bewahren
Demut bedeutet für mich, zu wissen, dass ich nicht auf alles sofort eine Antwort haben werde. Deshalb werde ich zuhören, Fachwissen einholen und dazulernen. Dazu gehört auch, eigene Entscheidungen zu hinterfragen und Fehler einzugestehen.
Sie sollen erfahren, wie Entscheidungen zustande kommen, welche Fortschritte wir machen und wo Schwierigkeiten bestehen. Wenn etwas länger dauert oder sich eine Idee als nicht umsetzbar erweist, werde ich Ihnen die Gründe offen erklären.
Bürgernähe und Transparenz müssen im Alltag spürbar sein. Sie sollen erleben können, dass meine Worte vor und während der Wahl auch danach Bestand haben – durch ehrliche Gespräche, nachvollziehbare Entscheidungen und verlässliche Arbeit.
Ich werde für Sie ansprechbar bleiben, Ihre Anliegen ernst nehmen und dranbleiben. Dafür werde ich meine Erfahrung, meine Kraft und mein Herz einbringen und mich jeden Tag durch meine Arbeit beweisen.
Nahbar, ehrlich und mit Herz für Mahlberg und Orschweier. Dafür kandidiere ich.
Eine Bitte liegt mir besonders am Herzen: Gehen Sie am Sonntag wählen.
Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie mit, wer Verantwortung für Mahlberg und Orschweier übernimmt. Informieren Sie sich, wägen Sie ab und treffen Sie Ihre persönliche Entscheidung.
Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen. Jede Stimme zählt – auch Ihre. Mit Ihrer Teilnahme geben Sie der Entscheidung über die Zukunft unserer Stadt eine breite Grundlage.
Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und gestalten Sie die Zukunft Ihrer Stadt mit.
Herzlichst Ihre Nicolé Ritter




Unsere älteren Menschen gehören mitten ins Leben
Manchmal beginnt ein schönes Gespräch ganz nebenbei: auf der Straße, beim Museumsfest oder bei einer Veranstaltung in Mahlberg und Orschweier. Immer wieder begegne ich dort älteren Menschen. Wir bleiben kurz stehen, reden miteinander und lachen. Solche Begegnungen tun gut. Gleichzeitig denke ich an diejenigen, die man seltener draußen sieht – weil ihnen der Weg schwerfällt, weil sie im Rollstuhl sitzen, im Pflegeheim leben oder zu Hause Unterstützung brauchen.
Auch sie sollen etwas haben, worauf sie sich freuen können. Einfach einmal raus aus dem gewohnten Umfeld, andere Gesichter sehen, eine vertraute Ecke im Ort wiederentdecken, Gespräche führen und neue Eindrücke mit nach Hause nehmen. Was für viele ein ganz gewöhnlicher Nachmittag ist, kann für einen älteren Menschen ein besonderes Erlebnis sein.
Dabei denke ich ebenso an die Menschen, die Tag für Tag pflegen. Angehörige kümmern sich mit viel Liebe und Ausdauer um ihre Mutter, ihren Vater oder ihren Partner. Oft bleibt dabei kaum Zeit für sie selbst. Ein Nachmittag, an dem sie ihre Lieben gut begleitet und in fröhlicher Gesellschaft wissen, könnte ihnen zwei oder drei Stunden zum Durchatmen schenken.
Genau diesen Gedanken habe ich bei der Podiumsdiskussion angesprochen: Ältere Menschen könnten für ein paar Stunden in die Fabrikantenvilla kommen, dort gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen und ihre pflegenden Angehörigen hätten in dieser Zeit eine kleine, wertvolle Pause.
Mit dem Rollstuhl wieder gemeinsam rauskommen
Dazu wünsche ich mir eine Gruppe ehrenamtlicher Rollstuhlschieber. Sie könnten ältere Menschen im Rollstuhl auf Spaziergängen und kleinen Ausflügen durch Mahlberg und Orschweier begleiten. Für manche ist genau diese Unterstützung nötig, damit sie überhaupt wieder einen Nachmittag außerhalb des Pflegeheims oder der eigenen Wohnung verbringen können. Vielleicht führt der Weg zu einem vertrauten Platz, vielleicht einfach durch die Straßen, in denen so viele Erinnerungen stecken. Es geht darum, wieder unter Leute zu kommen und etwas anderes zu sehen und zu hören.
Mitmachen könnten junge Menschen und Menschen jeden anderen Alters, die Freude daran haben, Zeit zu schenken. Niemand müsste alles allein tragen. Wenn sich mehrere Freiwillige mit Senioreneinrichtungen und der Nachbarschaftshilfe abstimmen, könnten sie sich beim Begleiten abwechseln. Die Gruppe könnte auch dabei helfen, Gäste im Rollstuhl zum Nachmittag in der Fabrikantenvilla und wieder zurück zu begleiten. So könnten aus guten Absichten verlässliche Begegnungen werden.
Ein Café in der Fabrikantenvilla
Die Fabrikantenvilla am Tabakmuseum wäre für mich ein schöner Ort, an dem diese Begegnungen zusammenkommen. Ich stelle mir vor, dort zunächst einmal im Monat für zwei oder drei Stunden ein kleines Café für ältere Menschen anzubieten. Bei schönem Wetter könnten wir auch draußen an der Remise sitzen. Willkommen wären Menschen, die zu Hause betreut werden, ebenso wie Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims. Wer im Rollstuhl kommt, soll ebenso selbstverständlich dabei sein und die Begleitung erhalten, die für den Weg und den Aufenthalt nötig ist.
Es könnte Kaffee und Kuchen geben, ein Spiel, eine vorgelesene Geschichte oder Musik. Vielleicht möchte jemand einfach nur zuhören und sich unterhalten. Die Wünsche der Gäste sollen den Nachmittag prägen. Wie schön wäre es, wenn jemand schon ein paar Tage vorher sagt: „Nächste Woche gehen wir wieder in die Fabrikantenvilla!“
Bevor wir beginnen, müssten Stadt, Einrichtungen, Angehörige und Ehrenamtliche gemeinsam besprechen, wie die Gäste sicher hinkommen, welche Räume geeignet sind und welche Unterstützung sie vor Ort benötigen. Wenn sich das Angebot bewährt und genügend Menschen mitmachen, könnte später auch ein zweiter Nachmittag im Monat dazukommen.
Eine kleine Idee, die viel geben kann
Ich wünsche mir, dass die Stadt eine solche Initiative unterstützt: indem sie die Nutzung der Räume ermöglicht, Menschen zusammenbringt und vielleicht Kaffee und Kuchen für den Nachmittag übernimmt. Gemeinsam mit Einrichtungen und freiwilligen Helferinnen und Helfern könnten wir klein anfangen und schauen, was sich die älteren Menschen wünschen.
„Zeit füreinander“
wäre für mich ein schöner Name für diese Idee. Unsere älteren Menschen erleben einen Nachmittag außerhalb ihres Alltags, an dem sie willkommen sind und Gemeinschaft genießen können. Die Angehörigen, die sich jeden Tag um sie kümmern, bekommen eine Pause. Beide verdienen unsere Aufmerksamkeit und beide gehören zum Leben in Mahlberg und Orschweier.
Herzlichst Ihre Nicolé Ritter

Zeit füreinander

gemeinsam genießen

zusammen rauskommen



MAHLBERG UND ORSCHWEIER AN EINEM TISCH
Der Weg der Begegnung
Zwei Orte machen sich auf den Weg und treffen sich in der Mitte.
Zwischen Mahlberg und Orschweier liegt ein Weg, der beide Orte schon heute miteinander verbindet. Genau hier könnte ein neues Veranstaltungsformat entstehen, das zeigt: Wir gehören nicht nur auf dem Papier zusammen – wir können miteinander feiern, genießen und weiter zusammenwachsen.
Stellt euch vor:
Auf der einen Straßenseite zieht sich eine lange Reihe von Biertischgarnituren durch die Landschaft. Menschen nehmen Platz, essen miteinander, lachen und kommen ins Gespräch.
Gegenüber laden regionale Genussangebote, besondere Essensstände und Foodtrucks zum Probieren und Verweilen ein. Unsere Vereine und örtlichen Betriebe können sich mit eigenen Ideen präsentieren. Dazu kommen Musik, Unterhaltung und ein abwechslungsreiches Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Von beiden Seiten machen sich die Menschen auf den Weg. Niemand ist nur Gastgeber und niemand nur Gast.
Das Fest gehört Mahlberg & Orschweier gleichermaßen.
Ein bisschen Charme und Humor dürfen natürlich nicht fehlen:
In Orschweier weiß man, wie man feiert – unsere „Party-People“ bringen die Feierlaune gleich mit. Mahlberg wiederum hat seinen ganz besonderen historischen Charme und lässt sich gerne noch ein wenig aus seinem Dornröschenschlaf wachküssen. Wenn beides in unserer gemeinsamen Mitte aufeinandertrifft, wird aus zwei unterschiedlichen Temperamenten eine gemeinsame Feierlaune.
Dann springt der Funke über, die Begeisterung steckt an und Mahlberg und Orschweier zeigen gemeinsam, dass beide richtig feiern können. Wer dabei wen mitreißt, ist am Ende völlig egal – schließlich sitzen alle an einem Tisch.
Dabei ist mir eines besonders wichtig: Die Verantwortung für ein solches Fest darf nicht allein auf den Schultern unserer Vereine liegen.
Viele Ehrenamtliche leisten bereits das ganze Jahr über Außergewöhnliches. Ein neues Veranstaltungsformat kann deshalb nur dauerhaft funktionieren, wenn die Aufgaben auf viele Schultern verteilt werden.
Unsere Vereine sollen sich mit ihren Ideen und Möglichkeiten beteiligen können. Sie dürfen aber nicht gezwungen sein, sämtliche Bewirtungsstände zu besetzen, die gesamte Organisation zu übernehmen und über Tage hinweg genügend Helferinnen und Helfer bereitzustellen.
Deshalb möchte ich regionale Anbieter, Gastronomen, professionelle Partner und Foodtrucks gezielt einbeziehen. So entsteht ein vielfältiges Angebot und gleichzeitig wird das Ehrenamt entlastet. Wer mitgestalten möchte, ist herzlich willkommen. Wer dafür keine Kapazitäten hat, soll trotzdem dazugehören und das Fest gemeinsam mit uns genießen können.
Ob daraus ein Festtag oder ein ganzes Feierwochenende wird und zu welcher Jahreszeit es stattfindet, möchte ich nicht allein festlegen. Ein tragfähiges Konzept entsteht im Austausch mit den Vereinen, den Betrieben, der Gastronomie und den Menschen aus beiden Orten.
Die Strecke bietet dafür besondere Voraussetzungen: Sie führt zwischen Feldern und Wiesen entlang, außerhalb der dicht bebauten Wohnbereiche. Während der Veranstaltung kann sie für den Verkehr gesperrt und die Umleitung geregelt werden. Mit einem durchdachten Konzept, guter Organisation und der Beteiligung vieler engagierter Menschen ist diese Idee realistisch umsetzbar.
Es geht nicht um Rekorde oder um die längste Reihe von Biertischgarnituren. Es geht um das, was an diesen Tischen entsteht: Begegnung, Freude, Verbundenheit und das Gefühl, gemeinsam zu einer Stadt zu gehören.
Mein Wunsch ist, dass wir in fünf oder zehn Jahren gemeinsam auf dieses Fest zurückblicken und sagen:
„Was für eine großartige Idee, genau hier miteinander zu feiern!“
Vielleicht ist es dann längst zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden, auf die sich die Menschen jedes Jahr aufs Neue freuen.
So wird aus einem Weg ein Ort der Begegnung und aus einer Idee ein gemeinsames Fest, das uns verbindet.
Nicht nur verbunden sein, sondern weiter zusammenwachsen.
Das ist meine Idee für Mahlberg und Orschweier: ein Fest, das beiden Orten gehört und bei dem aus vielen einzelnen Beiträgen etwas Großes und Gemeinsames entsteht.
Herzlichst
Ihre Nicolé Ritter
🌱 Zu Besuch bei der Solawi Mahlberg
regionale Landwirtschaft braucht eine Zukunft
Beim Hoffest der Solawi Mahlberg durfte ich den Hof und die Menschen kennenlernen, die ihn mit Leben füllen. Bei der Führung über den Gemüseacker haben wir gesehen, was dort wächst und darüber gesprochen, wie viel Arbeit und Planung hinter unserer regionalen Versorgung stehen.
Besonders interessant fand ich, wie die solidarische Landwirtschaft funktioniert: Wer einen Ernteanteil beziehen möchte, wird Mitglied der Genossenschaft und schließt einen Vertrag für die laufende Saison ab. Mit einem regelmäßigen Beitrag finanzieren die Mitglieder den Anbau mit. Dafür können sie jede Woche frisches, saisonales Gemüse abholen. Die Beiträge orientieren sich an einem Richtwert und können je nach finanziellen Möglichkeiten unterschiedlich hoch sein. Außerdem verkauft die Solawi ihr Gemüse auf Wochenmärkten.
Ein Thema aus der Führung hat mich besonders beschäftigt: die Bewässerung. Dieser heiße, trockene Sommer hat gezeigt, wie schnell aus fehlendem Regen ein ernstes Problem für die Landwirtschaft wird. Pflanzen brauchen Wasser und ohne eine Möglichkeit zur Bewässerung steht für Betriebe die Ernte auf dem Spiel.
Wie ernst die Lage ist, hatte uns bereits im Sommer ein Landwirt aus Kappel-Grafenhausen direkt auf seinem Feld gezeigt. Er wollte veranschaulichen, welches Ausmaß die Trockenheit dort angenommen hatte und was sie für seine Ernte bedeutet. Auch ein CDU-Bundestagsabgeordneter war bei diesem Austausch dabei. Solche Erfahrungen müssen direkt gehört werden und auch auf Bundesebene ankommen. Beim Besuch der Solawi begegnete mir die Frage der Bewässerung nun erneut – ganz konkret auf einem Gemüseacker in Mahlberg.
Wir sprechen über heißere Sommer und darüber, wie sich das Klima in unserer Region künftig verändern könnte. Der Gedanke der Klimazwillinge macht diese mögliche Entwicklung anschaulich. Doch für unsere Landwirte ist Trockenheit keine ferne Zukunftsfrage. Sie müssen schon heute mit ihr umgehen.
Wenn wir nicht bewässern können, bekommen wir ein ernstes Problem. Dabei geht es nicht nur darum, ob landwirtschaftliche Betriebe bewässern können. Entscheidend ist auch, wie das sparsam, verlässlich und zu tragbaren Kosten möglich wird. Bewässerungsanlagen, Energie und der laufende Betrieb kosten Geld. Deshalb müssen wir den Landwirten zuhören, gemeinsam tragfähige Lösungen finden und sie bei notwendigen Investitionen unterstützen.
Wenn wir möchten, dass auch künftig möglichst viel von dem, was wir essen, hier in der Region wächst, dürfen wir die Betriebe mit dieser Herausforderung nicht alleinlassen. Wir können heute schon anfangen, uns darauf vorzubereiten.
Die Solawi Mahlberg zeigt, wie viel mit gemeinschaftlichem Engagement entstehen kann. Der Besuch hat mir einen wertvollen Einblick gegeben – in eine besondere Form der Landwirtschaft und in eine Aufgabe, die uns alle betrifft.
Ein herzliches Dankeschön an Tanja Roß und das gesamte Team der Solawi Mahlberg eG für die Einladung, die Führung und die offenen Gespräche! Ich habe mich sehr gefreut, beim Hoffest dabei sein zu dürfen.






Jetzt ist es endlich soweit: Mein Podcast-Interview
Manche Gespräche brauchen einfach den richtigen Zeitpunkt. ❤️
Adrian Hoffmann und ich wollten dieses Interview schon seit einiger Zeit führen. Wir kennen uns aus der kommunalpolitischen Arbeit und hatten unser Gespräch bereits Anfang September geplant. Mit unseren Terminen wollte es zunächst einfach nicht so recht zusammenpassen.
Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt endlich so weit ist und Sie unser Gespräch hören können.
Vielleicht passt diese kleine Vorgeschichte sogar ganz gut. Denn auch meine Entscheidung, für das Bürgermeisteramt in Mahlberg & Orschweier zu kandidieren, ist nicht von heute auf morgen entstanden.
Es gab viele Gedanken, Gespräche und Überlegungen. Dann gab es tatsächlich diesen einen Traum. Einen Traum, nach dem ich morgens aufgewacht bin und plötzlich etwas ganz klar war, das vorher lange nur ein Gedanke gewesen war:
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Ich mache es. Ich kandidiere.
Manchmal sind es vielleicht genau solche Momente im Leben. Man denkt lange nach, wägt ab, spricht mit Menschen und irgendwann ist da diese Klarheit.
Im Gespräch mit Adrian erzähle ich davon, warum ich kandidiere und was mich antreibt. Wir sprechen über Bürgernähe, Verantwortung und Führung, über langfristiges Denken und darüber, wie ich Mahlberg und Orschweier sehe. Über zwei Orte, die zusammengehören und trotzdem ihre eigenen Bedürfnisse haben. Über Entscheidungen, die nicht immer sofort getroffen werden müssen, aber zu Ende gedacht werden sollten. Auch darüber, warum für mich Lösungen am besten gemeinsam mit den Menschen entstehen.
Aber dieses Gespräch erzählt auch etwas über mich als Menschen: wie ich denke, wie ich Entscheidungen treffe und warum mir Ehrlichkeit und Authentizität so wichtig sind.
Gerade in einer Zeit, in der Politik und politische Entscheidungen viele Menschen beschäftigen und manches Vertrauen verloren gegangen ist, finde ich es umso wichtiger, ehrlich zu bleiben, zuzuhören und auch in Verantwortung authentisch zu bleiben. Für mich gehören Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Nähe zu den Menschen untrennbar zusammen.
Fast eine halbe Stunde haben wir miteinander gesprochen – offen, spontan, persönlich und ohne einstudierte Antworten. Genau das hat dieses Interview für mich so besonders gemacht.
Lieber Adrian, danke für deine Zeit, deine Fragen, deine offene Art und vor allem für diese unglaublich angenehme Gesprächsatmosphäre. Aus einem geplanten Interview wurde sehr schnell ein richtig gutes Gespräch – eines, bei dem ich irgendwann gar nicht mehr darüber nachgedacht habe, dass ein Mikrofon mitläuft.
Jetzt freue ich mich einfach sehr, dass Sie es endlich hören können. 🎧
Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude beim Zuhören. Vielleicht erfahren Sie dabei auch die eine oder andere Seite von mir, die Sie bisher noch nicht kannten.
Vielleicht verstehen Sie danach auch ein kleines bisschen besser, warum aus einem Gedanken irgendwann eine ganz klare Entscheidung wurde.
🎧 Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind: Hier geht es direkt zu meinem vollständigen Podcast-Interview:
https://audio.com/nicole-ritter-buergermeisterkandidatin-2026/audio/im-gespraech-mit-nicole-ritter


Lesen Sie heute, welche Ideen ich für unsere Stadt habe:
Mahlberg und Orschweier wachküssen
Gemeinsam mit der Badischen Zeitung war ich auf einem Rundgang durch Mahlberg und Orschweier unterwegs. An verschiedenen Stationen durfte ich zeigen, was unsere Stadt bereits auszeichnet, welches Potenzial in ihr steckt und welche Ideen ich für ihre Zukunft habe.
Dabei ging es unter anderem um lebendige Begegnungsorte, sichere Wege, eine verlässliche Infrastruktur und neue Impulse, die Mahlberg und Orschweier gemeinsam voranbringen.
Unsere Stadt hat so vieles zu bieten: ihre besondere Geschichte, schöne Plätze, ein vielfältiges Vereinsleben und vor allem Menschen, die sich mit viel Herzblut engagieren. Dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sichtbarer machen und weiterentwickeln.
Neue Ideen, die Menschen zusammenbringen
Bei vielen Veranstaltungen, die ich bereits mitgestalten und gemeinsam mit engagierten Menschen auf die Beine stellen durfte, habe ich eines gelernt: Ein Fest lebt nicht allein von einem großen Namen. Es lebt von einer guten Idee, einem tragfähigen Konzept und von Menschen, die sich gerne daran beteiligen.
Viele Vereine und Ehrenamtliche leisten schon heute Außergewöhnliches. Deshalb dürfen neue Veranstaltungen nicht darauf beruhen, dass immer dieselben Helferinnen und Helfer noch mehr Aufgaben übernehmen müssen. Es braucht Formate, die mit einem überschaubaren Aufwand möglichst viel Freude, Gemeinschaft und Begeisterung entstehen lassen.
Warum nicht ein besonderes Kultur-, Genuss- oder Traditionsfestival entwickeln, das wirklich zu Mahlberg und Orschweier passt? Ein Format, das unsere Geschichte mit neuen Ideen verbindet, unsere Vereine einbezieht, ohne sie zu überfordern und Menschen aus der ganzen Region neugierig auf unsere Stadt macht.
Ich wünsche mir Veranstaltungen, bei denen sich Jung und Alt begegnen, gemeinsam lachen, feiern und gerne Zeit miteinander verbringen. Auch wünsche ich mir, dass die Menschen in unseren Nachbargemeinden sagen: „Schaut einmal nach Mahlberg und Orschweier – dort haben sie wirklich etwas Besonderes geschaffen.“
Genau das bedeutet für mich, unsere Stadt wachzuküssen: das Vorhandene wertzuschätzen, die Menschen mitzunehmen und mit Kreativität, Erfahrung und einem realistischen Blick auf unsere Möglichkeiten neue Wege zu gehen.
Die Badische Zeitung fasst diesen Gedanken mit einem schönen Bild zusammen:
„Nicolé Ritter will die Stadt aus ihrem Dornröschenschlaf wecken.“
Im vollständigen Porträt erfahren Sie mehr über meine Motivation, meine Ideen und meine Vorstellungen für die Zukunft von Mahlberg und Orschweier.
👉 https://www.badische-zeitung.de/rundgang-durch-mahlberg-kandidatin-nicol-ritter-will-die-stadt-aus-ihrem-dornroeschenschlaf-wecken--print
Herzlichst
Ihre Nicolé Ritter
Mein Podcast –
ein erster Einblick
Aus eigener Überzeugung –
für Mahlberg und Orschweier
Warum kandidiere ich? Was bedeutet Bürgernähe für mich? Wie möchte ich Mahlberg und Orschweier gemeinsam weiterentwickeln?
Darüber habe ich mich mit Moderator und Podcast-Host Adrian Hoffmann in einem ausführlichen und sehr persönlichen Interview unterhalten. Wir sprachen über meinen Lebensweg, meine Motivation, meine Vorstellung von Verantwortung und Führung sowie über die Themen, die Mahlberg und Orschweier in den kommenden Jahren beschäftigen.
Heute möchte ich Ihnen einen ersten kurzen Ausschnitt aus unserem Gespräch zeigen.
Ich kandidiere nicht gegen jemanden. Ich kandidiere für etwas: für meine Ideen, für ein gutes Miteinander und für eine gemeinsame Zukunft von Mahlberg und Orschweier.
Meine Kandidatur ist eine bewusste Entscheidung, die aus dem Herzen kommt. Ich möchte Verantwortung übernehmen, Menschen zusammenbringen und gemeinsam mit Ihnen unsere Stadt weiterentwickeln.
Das vollständige Interview folgt schon bald.
Ich freue mich, wenn Sie reinhören und mich dabei noch einmal von einer ganz persönlichen Seite kennenlernen.
Herzlichst
Ihre Nicolé Ritter

Musik, die unter die Haut geht
Gestern Abend durfte ich gemeinsam mit den anderen, die für das Bürgermeisteramt kandidieren, beim Musikverein Mahlberg zu Gast sein. Das Jugendorchester und das große Orchester bei der Probe zu erleben, war für mich etwas Besonderes.
Es gab Momente, da habe ich einfach nur zugehört und Gänsehaut bekommen. Wenn so viele Menschen gemeinsam spielen und aus einzelnen Instrumenten ein Klang entsteht, der den ganzen Raum erfüllt,.. das berührt mich. Ich kann selbst keine Noten lesen und kein Instrument spielen. Deshalb habe ich umso größeren Respekt vor euch: vor eurem Können, eurer Ausdauer und all den Stunden, die ihr in die Musik steckt.
Besonders das Jugendorchester hat mich bewegt. Auch meine Kinder spielen Instrumente und ich sehe, wie viel Freude ihnen die Musik gibt. Zu erleben, mit welcher Begeisterung junge Menschen gemeinsam musizieren, zeigt mir einmal mehr, wie wertvoll diese Förderung von klein auf ist.
Vielen Dank für die Einladung und für diese Gänsehautmomente. Ich bin tief beeindruckt nach Hause gegangen,... mit großem Respekt vor euch und ja, auch mit einem kleinen bisschen Neid auf euer musikalisches Talent.
Treffpunkt Spielplatz
Wo Kinder spielen, dürfen Ideen wachsen.
In einer ungezwungenen Atmosphäre möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen, zuhören und erfahren, was Sie bewegt. Welche Ideen haben Sie für Mahlberg und Orschweier? Was läuft bereits gut? Wo wünschen Sie sich Veränderungen und wo gibt es Sorgen oder offene Fragen?
Ob mit Kindern oder ohne: Kommen Sie einfach vorbei. Ich freue mich auf gute Gespräche mit Groß und Klein, auf Ihre Ideen und Ihre Anregungen.
📅 Freitag, 25. September
⏰ 16:30–17:30 Uhr
📍 Spielplatz Bromergasse Mahlberg



Wahlkampf macht sichtbar - Ehrenamt zeigt Haltung
Ehrenamt bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen, verlässlich da zu sein und gemeinsam mit anderen anzupacken.
Beim Knoblauchfest war meine Rolle deshalb eine andere: Ich stand wie selbstverständlich an der Essensausgabe und habe dort meinen Dienst geleistet – so, wie ich es seit vielen Jahren bei Veranstaltungen und Feuerwehrfesten tue.
Eine Woche zuvor durfte ich mit unserem Förderkreis den Tag des offenen Denkmals im Oberrheinischen Tabakmuseum gestalten. Hinter diesem besonderen Tag stehen fast ein ganzes Jahr gemeinsamer Planung, viel Zeit, Herzblut und ein großartiges Team.
Denn hinter einer gelungenen Veranstaltung stehen viele Menschen. Es sind die helfenden Hände beim Aufbau, an den Theken, in der Küche und beim anschließenden Aufräumen, die solche Feste überhaupt erst möglich machen.
Mein herzlicher Dank gilt allen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Ideen für unsere Gemeinschaft einsetzen. Ehrenamt lebt nicht von Einzelnen und nicht nur von den sichtbaren Momenten. Es lebt vom Miteinander.
Für mich ist klar: Auch während meiner Bürgermeister-kandidatur stehen meine ehrenamtlichen Aufgaben und die Menschen, mit denen ich mich gemeinsam engagiere, weiterhin im Vordergrund. Denn Verantwortung beginnt nicht erst mit einem Amt – sie zeigt sich im täglichen Handeln.
Die Tigermücke in Mahlberg
Was sie mit unserem Klima und den sogenannten Klimazwillingen zu tun hat
Die Tigermücke ist in Mahlberg längst kein weit entferntes oder rein theoretisches Thema mehr. Wir erleben ganz konkret, dass sie sich bei uns ausbreitet und für viele Menschen zu einem Problem geworden ist. Doch warum fühlt sie sich ausgerechnet bei uns zunehmend wohl und was können wir gemeinsam dagegen tun?
Diese Frage wurde auch bei der Podiumsdiskussion gestellt, denn die Tigermücke beschäftigt Mahlberg bereits seit Längerem. Dabei ist mir eine faire Einordnung wichtig: In Mahlberg wurden bereits Maßnahmen ergriffen. Darauf müssen wir aufbauen, die Entwicklung aufmerksam beobachten, das Vorgehen an neue Erkenntnisse anpassen und die Bürgerinnen und Bürger verständlich informieren.
Was Klimazwillinge damit zu tun haben
In einem Gespräch mit jemandem, der sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt, bin ich auf einen Begriff gestoßen, den ich bisher selbst noch nicht kannte: den sogenannten Klimazwilling. Haben Sie davon schon einmal gehört?
Bei einem Klimazwilling wird betrachtet, welcher anderen Region das zukünftige Klima bei uns einmal ähneln könnte. Für Freiburg und den südlichen Oberrhein führt dieser Vergleich häufig nach Norditalien, beispielsweise in die Region Mailand und Brescia. Das ist keine genaue Vorhersage. Aber der Vergleich macht anschaulich, in welche Richtung sich unser Klima entwickeln könnte.
Plötzlich wird verständlicher, warum sich Tier- und Pflanzenarten, die früher hauptsächlich in südlicheren Regionen vorkamen, inzwischen auch bei uns ausbreiten. Die Tigermücke zeigt uns damit sehr konkret: Klimaveränderungen finden nicht irgendwann und irgendwo statt. Sie sind längst bei uns angekommen, auch hier in Mahlberg.
Gemeinsam handeln und verständlich informieren
Für mich bedeutet gute Vorsorge, die Empfehlungen der zuständigen Fachstellen und der Wissenschaft konsequent umzusetzen, die Entwicklung aufmerksam zu beobachten und flexibel auf neue Erkenntnisse zu reagieren. Wir müssen nicht jedes Jahr dieselben Maßnahmen unverändert wiederholen, sondern immer wieder fragen: Was hat funktioniert? Wo müssen wir nachbessern? Wie erreichen wir die Menschen noch besser?
Bei der Tigermücke kann jede und jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag leisten. Schon kleine Wasseransammlungen in Blumentopfuntersetzern, Eimern, Gießkannen, Regentonnen oder anderen Behältern können zu Brutstätten werden. Die Stadt kann informieren, koordinieren und Maßnahmen umsetzen. Wirklich erfolgreich können wir aber nur sein, wenn Verwaltung, Fachstellen und Bevölkerung gemeinsam handeln.
Von anderen Regionen lernen
Regionen in Norditalien und Südfrankreich beschäftigen sich schon länger mit Hitze, Trockenheit, Wasserknappheit und der Ausbreitung der Tigermücke. Diesen Erfahrungsvorsprung sollten wir nutzen. Ein gut vorbereiteter Austausch zwischen Landwirten, Fachleuten und kommunalen Verantwortlichen kann uns helfen, früher die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Es geht nicht darum, Lösungen eins zu eins zu kopieren. Unsere Landschaft, unsere Böden und unsere landwirtschaftlichen Strukturen sind anders. Aber wir müssen auch nicht jede Erfahrung selbst neu machen. Wir können gezielt fragen: Was hat sich dort bewährt? Was hat nicht funktioniert? Was lässt sich sinnvoll auf unsere örtlichen Bedingungen übertragen?
Als Bürgermeisterin werde ich einen moderierten Austausch mit einer geeigneten Klimazwillingsregion auf den Weg bringen. Dazu soll auch eine fachlich vorbereitete Exkursion gehören, an der Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Verwaltung und Kommunalpolitik teilnehmen. Begleitet werden soll dieser Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern deutscher Universitäten, beispielsweise aus der Biologie sowie den Forst- und Agrarwissenschaften. So können wir die Erfahrungen vor Ort kennenlernen, fachlich einordnen und daraus konkrete, umsetzbare Erkenntnisse für Mahlberg und Orschweier gewinnen. Dieses Vorhaben ist mir wichtig, weil gute Klimaanpassung vorausschauendes Handeln und fundierte Entscheidungen braucht.
Klimaanpassung betrifft viele Bereiche
Die Tigermücke ist nur ein Beispiel. Der Klimawandel betrifft ebenso unsere Landwirtschaft, unseren Wasserverbrauch, öffentliche Plätze und Gebäude sowie die Frage, welche Bäume und Pflanzen künftig bei uns bestehen können. Wenn wir heute pflanzen und planen, müssen wir Boden, Wasserbedarf, Artenvielfalt und mögliche Allergien berücksichtigen. Dafür brauchen wir fachliche Beratung und wissenschaftlich fundierte Entscheidungen statt einfacher Patentrezepte.
Rechtzeitig planen und flexibel bleiben
Wir können nicht verhindern, dass neue Herausforderungen auf uns zukommen. Aber wir können entscheiden, wie wir ihnen begegnen. Für Mahlberg und Orschweier bedeutet das für mich: Bestehendes anerkennen, Maßnahmen konsequent weiterführen, rechtzeitig planen, auf die Wissenschaft hören und offen dafür sein, von anderen Regionen zu lernen.
Klimaanpassung darf kein abstraktes Schlagwort bleiben. Es geht um unsere Gesundheit, unsere Landwirtschaft, unsere Natur und darum, wie lebenswert unsere Stadt auch für kommende Generationen sein wird. Das gelingt nicht durch Einzelaktionen, sondern nur, wenn Verwaltung, Fachleute, Landwirtschaft und Bevölkerung dauerhaft zusammenarbeiten.
Wir müssen nicht alles neu erfinden. Aber wir müssen aufmerksam bleiben, Erfahrungen nutzen und gemeinsam rechtzeitig handeln.
Weiterführende Informationen: Umweltbundesamt – www.umweltbundesamt.de | Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de
Herzlich willkommen an der St. Landolin Schule
Heute durfte ich wieder unsere neuen Fünftklässler an der St. Landolin Schule willkommen heißen. Für mich ist diese Begrüßung jedes Jahr ein ganz besonderer und schöner Moment.
Bis vor wenigen Wochen wart ihr noch die Großen an euren Grundschulen. Ihr kanntet euch aus, wusstet, wo alles ist, und gehörtet zu den Ältesten. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Plötzlich seid ihr wieder die Jüngsten an einer großen, weiterführenden Schule. Vieles ist neu und vielleicht fühlt sich manches am Anfang noch ungewohnt an. Aber ihr werdet schnell euren Platz finden, neue Freundschaften schließen und jeden Tag ein Stück sicherer werden.
Schule ist viel mehr als Unterricht, Noten und Klassenarbeiten. Schule ist Gemeinschaft. Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen miteinander reden, einander zuhören, sich gegenseitig helfen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Nur gemeinsam können wir etwas schaffen.
Deshalb war mir ein Gedanke besonders wichtig: Mitreden, mitmachen, eigene Ideen einbringen und das Schulleben aktiv mitgestalten. Dafür gibt es an der St. Landolin Schule viele Möglichkeiten: als Klassensprecherin oder Klassensprecher, in der SMV, bei Projekten, in sportlichen, musikalischen oder kreativen Arbeitsgemeinschaften oder bei gemeinsamen Veranstaltungen wie unserem Adventszauber.
Nicht jeder muss überall dabei sein. Aber jeder darf herausfinden, was zu ihm passt, Freude macht und begeistert. Bringt euch ein, zeigt, was in euch steckt, und gestaltet eure Schulzeit aktiv mit. Eure Gedanken, eure Ideen und eure Stimmen sind wichtig.
Auch die Eltern gehören als wichtiger Teil zu unserer Schulgemeinschaft. Als Vorsitzende des Elternbeirats wünsche ich mir, dass wir weiterhin gut zuhören, vermitteln, Anliegen aufnehmen und gemeinsam mit der Schulleitung sowie den Lehrerinnen und Lehrern dort nach guten Lösungen suchen, wo Unterstützung gebraucht wird.
Ich wünsche allen neuen Fünftklässlern von Herzen einen gelungenen Start, Freude am Lernen, Mut für die neuen Herausforderungen und viele wunderbare Begegnungen. Schön, dass ihr da seid... herzlich willkommen an der St. Landolin Schule!

Sichere Schulbusbeförderung –
dafür bleiben wir dran!
Bei der Einschulungsfeier habe ich auch ein Thema angesprochen, das viele Familien schon seit Jahren beschäftigt: die Schulbusbeförderung.
An der St. Landolin Schule sind besonders viele Schülerinnen und Schüler auf eine verlässliche Busverbindung angewiesen – darunter zahlreiche Kinder aus dem Landkreis Emmendingen. Die Ausfälle zu Beginn des neuen Schuljahres haben erneut deutlich gemacht, wie wichtig eine sichere und zuverlässige Beförderung ist.
Das Thema liegt bei uns im Vorstand des Elternbeirats schon lange auf dem Tisch. Seit drei Jahren setze ich mich persönlich besonders aktiv und gezielt dafür ein, gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zu erreichen. Dabei beziehen wir die betroffenen Eltern und ihre Kinder bewusst mit ein und ermutigen sie, ihre Erfahrungen und Sorgen gegenüber den Verantwortlichen deutlich zu machen.
Ich selbst habe die Gespräche geführt – mit Bürgermeistern, Landräten, politischen Verantwortlichen, Abgeordneten und dem Kultusministerium. Gemeinsam mit Eltern und Kindern haben wir Gemeinderats- und Kreistagssitzungen besucht und immer wieder auf die bestehenden Probleme aufmerksam gemacht.
Unser langjähriger gemeinsamer Einsatz hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Busverbindung aus dem Landkreis Emmendingen erhalten werden konnte. Daran waren nicht Einzelne beteiligt, sondern die St. Landolin Schule, unser Elternbeirat, die betroffenen Eltern und Kinder sowie die Verantwortlichen, mit denen wir immer wieder das Gespräch gesucht haben.
Doch damit ist das Thema nicht abgeschlossen. Viele Busse sind bereits heute überfüllt, Sitzplätze fehlen und teilweise sind kaum noch Kapazitäten vorhanden. Gleichzeitig fahren wieder mehr Kinder aus Mahlberg und Orschweier zu den Schulen nach Ettenheim, Kappel-Grafenhausen und Rust. Diese Entwicklung muss bei der zukünftigen Planung dringend berücksichtigt werden.
Wir dürfen nicht erst nach einem Schulbusunglück handeln. An der Sicherheit unserer Kinder zu sparen, wäre die völlig falsche Stelle. Unsere Kinder sind das Wertvollste, was wir haben. Sie müssen morgens sicher zur Schule und nachmittags ebenso sicher wieder nach Hause kommen.
Dafür brauchen wir keine kurzfristigen Lösungen von Ferien zu Ferien, sondern eine verlässliche und vorausschauende Planung über mehrere Jahre hinweg. Neben den Kommunen, Landkreisen, Schulen, Elternvertretungen und Verkehrsunternehmen braucht es auch klare Rahmenbedingungen und Unterstützung durch das Land und das Kultusministerium.
An diesem Thema bleibe ich konsequent dran und werde die notwendigen Gespräche weiterführen. Die sichere Beförderung unserer Kinder ist für mich eine Herzensangelegenheit – und darauf darf man sich bei mir verlassen.
Sind auch Sie von überfüllten Schulbussen, fehlenden Verbindungen oder anderen Schwierigkeiten bei der Schülerbeförderung betroffen?
Dann sprechen Sie mich gerne an und schildern Sie mir Ihre Erfahrungen. Je mehr konkrete Rückmeldungen wir zusammentragen, desto gezielter können wir gemeinsam an nachhaltigen Lösungen arbeiten. Denn gemeinsam können wir mehr erreichen.
Mein Wahlkampf wird sichtbar
Mit diesem Plakat trete ich in Mahlberg und Orschweier an. Es steht für meinen Weg und mein Ziel:

Eine Stadt & ein Ortsteil, ein gemeinsamer Weg.
Mein Wahlflyer ist unterwegs.
Die ersten Flyer wurden bereits in Teilen von Orschweier verteilt. In Mahlberg und den weiteren Bereichen folgen sie in den nächsten Tagen.
Einige Bürgerinnen und Bürger haben bereits danach gefragt. Deshalb können Sie meinen Wahlflyer hier schon vorab ansehen, bevor Sie ihn demnächst in Ihrem Briefkasten finden und selbst in den Händen halten.
Der Flyer fasst die wichtigsten Informationen über mich, meine Beweggründe und meine Schwerpunkte für Mahlberg und Orschweier kompakt zusammen.
Vielleicht sehen wir uns auch schon am Mittwoch bei der Podiumsdiskussion. Ich freue mich auf Sie und auf den persönlichen Austausch!


„Morgen gehört die Bühne unserem Museum“
Zum Tag des offenen Denkmals öffnen wir am Oberrheinischen Tabakmuseum unsere Türen für einen besonderen Tag voller Geschichte, Tradition und persönlicher Begegnungen.
Seit vielen Jahren engagiere ich mich als Vorsitzende des Förderkreises für unser Museum. Gemeinsam mit meinem Team richte ich dieses Fest aus. Morgen werde ich deshalb nicht als Bürgermeisterkandidatin, sondern in meiner ehrenamtlichen Funktion als Vorsitzende und Gastgeberin vor Ort sein.
Wie bei jeder unserer Veranstaltungen und in all den Jahren zuvor werde ich jeden unserer Gäste persönlich begrüßen. Genau das gehört für mich dazu und macht das familiäre Miteinander in unserem Förderkreis aus.
Im Mittelpunkt stehen ganz bewusst der Tag des offenen Denkmals, unser Museum, seine Geschichte und die Menschen, die es besuchen und mit Leben füllen.
Alle Informationen zu unserem Museum und unseren Veranstaltungen finden Sie auf Instagram, auf Facebook und in unserem WhatsApp-Kanal „Tabakmuseum Mahlberg“.
Mein Team und ich freuen uns auf Sie und auf einen wunderschönen gemeinsamen Tag!




Bei jeder Führung gibt es Neues zu entdecken.
Ehrenamt hält geschichte lebendig.
Beim Whisky- und Zigarrenabend am Oberrheinischen Tabakmuseum habe ich eine unserer Besuchergruppen bei einer Führung unseres Museumsleiters Patrick Benz begleitet. Obwohl ich schon viele Führungen miterlebt habe, bin ich immer wieder beeindruckt, welche Geschichten und kleinen Besonderheiten es noch zu entdecken gibt. Patrick versteht es, Geschichte lebendig zu erzählen – informativ, anschaulich und immer mit einer guten Portion Humor.
So ging es bei der Führung unter anderem um die drei großen Zigarrenhersteller Herbolzheims – Arnold Schindler, Ludwig Heppe und Johann Neusch. Oder, wie Patrick sie mit einem Augenzwinkern bezeichnete: die „drei heiligen Könige der Zigarrenherstellung“.
Die Heiligen Drei Könige begegneten uns gleich noch einmal: auf einer alten Papierspitztüte für Pfeifentabak. Sie stammt aus Amsterdam und blieb vermutlich nur deshalb erhalten, weil sie irgendwann in einem Dachstuhl landete und bei dessen Sanierung wiederentdeckt wurde. Manchmal braucht Geschichte eben auch ein bisschen Glück.
Auch Werbung ist offenbar keine Erfindung unserer Zeit. Die Lahrer Schnupftabakfirma Lotzbeck warb bereits damals mit dem Spruch:
„Trink, was klar ist, sprich, was wahr ist und schnupf, was von Lahr ist.“
Fast ein bisschen wie „Haribo macht Kinder froh“ – nur eben einige Jahre früher und für Schnupftabak.
Wer hätte gedacht, dass es das Feuerzeug als Gerät tatsächlich schon vor dem Streichholz gab? Oder dass eine Zigarre als Brasilzigarre bezeichnet werden darf, wenn lediglich ihr Deckblatt aus Brasilien stammt – selbst wenn sich im Inneren Tabak aus unserer Region befindet? Wieder etwas, das vermutlich die Wenigsten wissen.
Solche Geschichten zeigen, dass ein Museum weit mehr ist als eine Sammlung alter Gegenstände. Hinter jedem Ausstellungsstück stecken Menschen, Traditionen und manchmal auch eine überraschende oder humorvolle Geschichte.
Als Vorsitzende des Förderkreises liegt mir unser Oberrheinisches Tabakmuseum und das damit verbundene Ehrenamt besonders am Herzen. Gemeinsam mit unserem engagierten Team möchten wir diese Geschichte lebendig halten und zugleich einen Ort schaffen, an dem Menschen zusammenkommen.
Das gilt ebenso für unsere Vereine: Jeder Verein hat seine eigene Geschichte und trägt auf besondere Weise zum Leben und zum Zusammenhalt in unserer Stadt bei. Dieses Engagement müssen wir bewahren und unterstützen.
Ein herzliches Dankeschön an unseren Museumsleiter Patrick Benz für die spannende und unterhaltsame Führung, an unser gesamtes Team und natürlich an alle Gäste für diesen schönen Abend.

Mahlberg und Orschweier im Blickpunkt der Badischen Zeitung
Unter dem Titel „Ein Ort – zwei Blickwinkel“ widmet die Badische Zeitung Mahlberg und Orschweier eine besondere Veröffentlichung.
Die Beiträge zeigen, was beide Orte auszeichnet: das Schloss und das Oberrheinische Tabakmuseum in Mahlberg, das lebendige Vereinsleben, die Traditionen und Veranstaltungen sowie die Menschen, die sich in Mahlberg und Orschweier mit viel Herzblut engagieren.
Dabei wird auch deutlich, wie unterschiedlich beide Orte geprägt sind und wie viel sie dennoch miteinander verbindet. Mahlberg und Orschweier haben jeweils ihren eigenen Charakter, ihre eigene Geschichte und ihre besonderen Stärken. Gemeinsam bilden sie eine lebenswerte und vielfältige Stadt.
Ich freue mich sehr, dass die Badische Zeitung Mahlberg und Orschweier aus verschiedenen Blickwinkeln vorstellt und dabei die Geschichte, die Besonderheiten und das Engagement der Menschen in beiden Orten sichtbar macht.
Den vollständigen Beitrag können Sie auf der Internetseite der Badischen Zeitung lesen:
https://www.badische-zeitung.de/ein-schloss-das-groesste-tabakmuseum-und-die-vereine-praegen-die-gemeinde-mahlberg--print
Quelle und Artikelvorschau: Badische Zeitung, BZ-Spezial vom 9. September 2026



4. September 2026
Meine Bewerbung ist eingereicht
Gestern war es so weit: Bei strahlendem Sonnenschein habe ich meine Bewerbung um das Amt der Bürgermeisterin der Stadt Mahlberg persönlich im Rathaus abgegeben.
Nun ist es offiziell. Ich freue mich auf die kommenden Wochen, auf viele persönliche Begegnungen und offene Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürger aus Mahlberg und Orschweier.
Ihre stimme für nicolé ritter
Nicolé Ritter. Mitten im Leben.
Nah am Menschen. Bereit zu gestalten.
KOMMEN WIR INS GESPRÄCH
Was bewegt Sie in Mahlberg & Orschweier?
Schreiben Sie mir Ihre Fragen, Ideen und Anliegen.
ich freue mich auf einen offenen und persönlichen Austausch.
Direkt per Mail:
nicoleritter.mahlberg@gmx.de




























